Stelzlager (auch Plattenlager oder Terrassenlager) tragen Platten, Keramik oder Holzdielen auf einer belüfteten, entwässerten Ebene – ganz ohne Mörtel. So bleibt der Belag trocken, das Gefälle des Untergrunds wird ausgeglichen und Leitungen verschwinden unsichtbar darunter. Mit den höhenverstellbaren RENOPAD PRO Stelzlagern richten Sie jede Terrasse millimetergenau aus.

Welche Höhe brauche ich?

Die nötige Aufbauhöhe ergibt sich aus dem Abstand zwischen dem Rohuntergrund und der gewünschten Oberkante des Belags (in der Regel eine Stufe unter der Türschwelle). Ziehen Sie von diesem Maß die Belagdicke ab – der Rest ist die einzustellende Stelzlagerhöhe. Für Gefälle bis 5 % gleichen Neigungsscheiben die Schräge des Untergrunds aus, damit der Belag exakt waagerecht liegt.

Stelzlager verlegen – Schritt für Schritt

  1. Untergrund prüfen: tragfähig, sauber und abgedichtet? Lose Teile entfernen.
  2. Höhe einstellen: RENOPAD PRO auf das errechnete Maß drehen, bei Gefälle die Neigungsscheibe einsetzen.
  3. Raster festlegen: Stelzlager entlang der Plattenfugen ausrichten – Randabstand und Plattenformat beachten.
  4. Platten auflegen: mittig auf die Stege setzen, Fugenbild mit den Abstandshaltern kontrollieren.
  5. Feinjustage: mit der Wasserwaage nachziehen – die Höhe lässt sich auch unter der verlegten Platte korrigieren.

Häufige Fragen

Welche Last hält ein Stelzlager? RENOPAD PRO trägt pro Fuß mehrere Hundert Kilogramm – für private Terrassen mit Platten, Keramik oder Holz mehr als ausreichend.

Brauche ich einen Randabschluss? Ja. Kombinieren Sie die belüftete Ebene mit einem passenden W60 Tropfkantenprofil für einen sauberen, entwässerten Rand.

Wie viele Stelzlager pro m²? Als Faustregel 4–5 Stück je m², abhängig von Plattenformat und Belastung.

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